Sebastian Teufel badet in Bewunderung

Sebastian Teufel badet in Bewunderung

Prüfening (jz), nach seinem Sieg beim umstrittenen Ein-Durchgangs-Turnier in Sinzing liess Sebastian Teufel seine Kritiker, die behaupteten sein erster Turniersieg wäre in einem irregulären...

Schlossgarten 2016

Schlossgarten 2016 - Einzelwertung Schlossgarten TEAM.Wertung

Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Sinzing (ifors), mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass sich die Ravernsport-Profis in einem Tour-Turnier gemessen haben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Zusammentreffen der Granden...

Frühjahrstorgler Fischerfest

Frühjahrstorgler Fischerfest

Nach Donnerwetter und Winterschlaf haben sich die Ravernist am vergangenen Samstag in Kelheim zum zweiten Mal zum sogenannten Fischertorgeln getroffen. Eher zaghaft kamen sie von ihren beiden...

Sensationeller Fund rundet Historie ab!

Sensationeller Fund rundet Historie ab!

München/Alexandria (ifors), es war gegen 12 Uhr Mittag, als in der IFORS-Zentrale in der bayerischen Landeshauptstadt das Telefon klingelte. Nur zwei Minuten dauerte das gesamte Telefonat dessen...

  • Sebastian Teufel badet in Bewunderung

    Sebastian Teufel badet in Bewunderung

  • Schlossgarten 2016

  • Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

    Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

  • Frühjahrstorgler Fischerfest

    Frühjahrstorgler Fischerfest

  • Sensationeller Fund rundet Historie ab!

    Sensationeller Fund rundet Historie ab!

Nächstes Turnier

Samstag 03.12.2016 - Stadion am Weinweg, Regensburg

Sieger PRO.Tour 15/16

der Toursieger steht am Samstag den 03.12.2016 fest.

Sieger TEAM.Tour 15/16

der Sieger steht am Samstag, den 03.12.2016 fest.

TEAM.Tour 2015/2016


PRO.Tour 2015/2016


Nächstes Turnier

Datum: 03.12.2016
Zeit: 2 Durchgänge
Ort: Regensburg
Art: 2DE

Letztes Turnier

Schlossgarten 2016
Datum: 22.10.2016

Basti Teufel
Dettenhofer, Hook, Hengl, Kittel
---
Schmeiss Ei High Towers

Sebastian Teufel badet in Bewunderung

Prüfening (jz), nach seinem Sieg beim umstrittenen Ein-Durchgangs-Turnier in Sinzing liess Sebastian Teufel seine Kritiker, die behaupteten sein erster Turniersieg wäre in einem irregulären Wettkampf zustande gekommen, verstummen. Am Ende badet der Prüfeninger in der Bewunderung des gesamten Teilnehmerfeldes. Nicht zuletzt wegen seines Paukenschlag-Ultras unter den Augen der "Mutter Gottes" (Maria Teufel Anm. d. Red.). Ein erfreuliches und starkes Comeback im Team der Schubkramento Kings lieferte Matthias Dettenhofer, der nach knapp 2 Jahren seine Rückkehr in der Eliteliga der Ravernsportwelt feierte.

Ein kalter, nebliger Oktobertag kündigte sich bereits in der Früh des 22.10. an. Goldgelbe Blätter liegen über dem sonst so regen Biergarten am Prüfeninger Schloss. Ein Hauch von Winter und verfühte Adventsstimmung in der PRO.Tour 2015/2016.

IFORS-Präsident Lukas Graf begrüßte 18 Sportler im Ravernodrom. Der obligatorische Raverna stand bereit. Während der Begrüßungszeremonie konnte auch Alt-und Ehrenpräsident Johannes Zettel eine fast schon biblische Schuld begleichen. Er ehrte 4 Jahre nach seinem unentschuldbaren Fauxpas seine mittlerweile Ehefrau Verena Zettel als beste Frau der Saison 2012/2013 indem er ihr die Silberne Ehrennadel des Ravernsports überreichte.
Nicht mit am Start war der Tour-Führende Mustafa Abbas, der an diesem nasskalten Samstag durch eine andere Aktivität verhindert war.

Schon zu Beginn des Turniers wurde von allen Sportlern die Torgelqualität gelobt. Die Rückkehr zu den Bahndammtorgeln ermöglichte eine ungeheure Trefferquote. Bei den meisten. So startete Andreas Geim mit einem Hattrick von der Kurzdistanz und lies somit das Team der Schubkramento Kings in einen kollektiven Jubelrausch ausbrechen. Roland Kittel und Andres Hubero taten es dem King gleich. Dummerweise hatten die beiden Teams der Hattricker sich für eine andere Aufstellung entschieden.
Für den Hammer des ersten Durchgangs sorgte der schwach gestartete amtierende Weltmeister Thomas Hook. Mit null Punkten tritt der scheinbar kriselnde Weltmeister an die Langdistanz, nimmt Maß und legt den ersten und einzigartigen Langdistanz-Hattrick hin. Applaus hallt durch den Biergarten, der um diese Jahreszeit eher Stille gewohnt ist.

Die Torgel schepperten nur so in der Ravern. Bernhard Hengl von SEHT legte in seinem ersten Auftritt in der diesjährigen Tour einen faboulösen Auftritt hin und schob sich früh in die Spitzengruppe in der er den ganzen Tag verweilen sollte.
Einen flotten Torgel zauberte auch Franziskus Rupp, der zum Ende des ersten Durchgangs den Torgelgrad des "Gentleman" erreichte (100 ertorgelte Punkte), aufs Ravernodrom. Lukas Graf torgelte sich mit 7 Punkten zurück in die Saison. Einen rabenschwarzen Tag erwischte der zuletzt wieder erstarkte Johannes Zettel. Bei ihm funktionierte von Anfang bis Ende einfach gar nichts und so fällt der bis dato stärkste Zündi (Manhattan Zündapps = Danubia United) wieder einmal ins graue Mittelfeld der Liga zurück.

Im zweiten Durchgang allerdings sollte dieses wunderschöne Ravernodrom Schauplatz weiterer historische Momente werden. Wieder war es Andreas Geim der mit einem Kurzdistanz-Hattrick den Trefferreigen eröffnete. Wieder waren es drei ganz wichtige Teampunkte für die Schubkramento Kings die sich anschickten die Tabellenführung in der Team-Tour zu übernehmen.
In der Mitteldistanz dann der Furiose Auftritt von Sebastian Teufel. Der Mitteldistanz-Hattrick bedeutete für den Ravernsport ein Novum. Erstmals gab es in einem einzigen Turnier Hattricks von jeder Distanz. Sebastian Teufel, der bis dahin nur magere zwei Pünktchen ertorgelt hatte schob sich ins Tabellenmittelfeld.
Der starke Rückkehrer Matthias Dettenhofer zog mit zwei Treffern von der Langdistanz mit dem Führungsduo Hengl und Hook gleich. Und somit sollte die Entscheidung in den Bonuswürfen unter dem neuen Führungstrio fallen.
Jedoch weit gefehlt. Roland Kittel geht aus einer Mittelfeldposition heraus mit 6 Punkten an die Ultradistanz und versenkt unter tosendem Applaus den Torgel in der Ravern. Plötzlich steht auch Kittel an der Führungsposition. Die Schmeiss Ei High Towers ärgern sich, dass dieser Treffer nicht als Teamwurf herangezogen wurde.

Dies nahm sich sein Teamkollege wohl zu Herzen. Sebastian Teufel, dessen Glücksbringer und Mutter noch rechtzeitig mit Radl und Hund das Ravernodrom erreichte, zelebriert den letzten Wurf in seiner ihm ganz eigenen Art. Er schien sich sicher zu sein als er selbstbewusst diesen Versuch als Teamwurf anmeldete. Als der Torgel durch die Luft fliegt, scheint es als ob die Zuschauer, die Sportler ja als ob die gesamte Erde stillstehen. Einzig ein einsames lang gezogenes "Ziiiiiieh" aus den Reihen der Sportler hallt durch den bizarr leeren Biergarten. Dann der Einschlag. Der Rest ist Geschichte. Der Sieger des heiss diskutierten Sinzinger Turniers zeigt es seinen Kritikern und holt damit zeitgleich den Titel zurück auf die Prüfeninger Seite, der im Vorjahr von einem Sinzinger entführt wurde.

Dieses Turnier wird in die Geschichte des Ravernsports eingehen. Wie bereits erwähnt waren es die Hattricks auf den einzelnen Distanzen, aber auch die beiden aufeinander folgenden Ultradistanz-Treffer, die dieses Turnier unvergessen machen werden.

Eine unfassbare Ausbeute der Teams lässt die Team-Tour ebenso spannend weitergehen. Ein rundum gelungener Nachmittag. Ein Fest für den Ravernsport, der nach einem solch aufregenden Turnier gelechzt hat. Die Vorfreude auf das letzte Turnier der Saison im weihnachtlichen Regensburg ist somit definitv geweckt.

Ein Hoch auf den Ravernsport, der uns alle immer ein Stück näher zusammenbringt!
Frisch! Frei! Ravern!


Schlossgarten 2016 - Einzelwertung


Schlossgarten TEAM.Wertung

Schlossgarten 2016

Schlossgarten 2016 - Einzelwertung


Schlossgarten TEAM.Wertung

Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Sinzing (ifors), mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass sich die Ravernsport-Profis in einem Tour-Turnier gemessen haben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Zusammentreffen der Granden der besten Ravernsport-Liga der Welt. Die Organisatoren und Verbände haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um ein absolutes Zuckerl im Tour-Kalender der Saison 2015/2016 feiern zu können.

Doch eines konnte man bei aller Planung nicht beeinflussen: Die höhere Gewalt...


1. Szene: Auftritt „Höhere Gewalt“: Das Wetter

Petrus ist ja eigentlich dafür bekannt, ein Ravernfan zu sein. Doch bei diesem Turnier scheint er sich eher auf das „Petri Heil“ von Stefan Zenisek konzentriert zu haben: Wetter: mies; gefangener Fisch: riesig (Gratulation an Herrn Zenisek an dieser Stelle).

Starker Regen sorgte bereits beim GAP-Togriller am Vorabend des Turniers dafür, dass die Eröffnungsfeier des Turniers in die Sinzinger Dependance der Schubkramento Kings verlegt werden musste. Der Stimmung bei der Zusammenkunft tat diese Tatsache allerdings keinen Abbruch.


Das Wetter spielte auch am Turniersonntag eine tragende Rolle. Um 10 Uhr morgens wurden die Ravernisti am Ravernodrom vom strahlend blauen Himmel begrüßt. Pavillons und Sonnencreme waren die wohl wichtigsten Utensilien zu diesem Zeitpunkt. Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können. Das Wiedersehen der Sportler und das Eintorgeln ließ ein wunderbares Turnier vorausahnen. Doch dann...


2. Szene Höhere Gewalt: Die Verletztenmisere

Der Ravernsport ist eben nicht ungefährlich, das zeigte sich auch dieses Mal wieder. Auch erfahrene Athleten sind vor Verletzungen nicht gefeilt. Vor allem nicht der Holger Badstuber des Ravernsports: Roland „El Rancho“ Kittel. Der teuerste Transfer der Ravernhistorie verletzte sich bereits beim Aufwärmen an seiner bereits lädierten rechten Hand! Entsetzen im Ravernodrom! Der Ex-Weltmeister wurde zunächst von der medizinischen Abteilung der Schmeiss Ei High Towers versorgt, eine weitere Untersuchung im Krankenhaus war jedoch unumgänglich. Mit quietschenden Reifen verließ er Sinzing in Richtung Regensburg und begab sich in die Obhut der Barmherzigen Brüder in der Prüfeninger Straße. Auf eine Diagnose warteten die Sportler im Ravernodrom dann aber erst einmal vergeblich.


Nachdem der erste Schock verdaut war, konnte endlich der Startschuss mit einer Stunde Verspätung erfolgen. Und einige Athleten legten gleich los wie die Feuerwehr. Mit einem Hattrick von der Kurzdistanz setzte sich Sebastian Teufel souverän auf den ersten Platz. Aber die Verfolger waren in Position. Mit zwei Punkten folgten der Gesamtführende der Tour Mustafa Abbas, der Kurzdistanz-Gott Andreas Geim, Ravernradieserl Wolfi Messerer und der starke Rookie Fabian Kellermeier. Mit dem Start der Mitteldistanz schob sich allerdings ein bereits bekannter Protagonist ins Rampenlicht...


3. Szene: Die Rückkehr des Regens

Ein dichtes und gefährliches Unwetter, aus Niederbayern kommend, sorgte abermals für eine Verzögerung. Abbas, Kellermeier und Franziskus Rupp konnten sich dabei noch in die Punkteliste eintragen, bevor es zu einem nicht enden wollenden Wolkenbruch kam. Nachdem Lukas Graf –der neu gewählte IFORS-Präsident – an der Linie drei seiner sogenannten "Fahrkarten" geworfen hatte, war der Regen schon viel zu stark und an ein Fortführen des Turnier war kein Gedanke mehr zu verschwenden. Doch das war nicht das Hauptproblem...


4. Szene: Höhere Gewalt: Die verfluchten HuBiHu´s

Ein Team braucht bekanntlich drei Athleten, um bei jeder Distanz Punkte für das Team einbringen zu können. Der Ausfall eines Athleten ist daher schon sehr schwer zu verkraften. Dass bei Deportivo HuBiHu allerdings gleich alle drei gemeldeten Athleten ausfielen, kann eigentlich nicht mehr nur auf Pech zurückzuführen sein, da muss man klar von einem Fluch ausgehen.

Hubihu Nr. 1, der Doppelweltmeister Andres Hubero, schied im Vorfeld aufgrund eines platten Reifens aus. Nein, er hatte keine Sperre des Verbands abzusitzen, die ja auch im Regelwerk mit dem Begriff „platter Reifen“ benannt wird. Es war ein realer platter Reifen, der Hubers Anreise mit dem Auto jäh stoppte.

HubiHu Nr. 2, der Ex-Weltmeister Tobi Engel konnte aufgrund der regenbedingten Zeitplanänderung nicht teilnehmen.

Am schlimmsten erwischte es jedoch den Publikumsliebling, HuBiHu Nr.3, Franziskus Rupp! Rupp, der so hervorragend in die zweite Runde gestartet war, erlitt nach einem Bienenstich inmitten des strömenden Regens einen allergischen Schock und wurde von drei aktiven Ravernisti in das Regensburger Uniklinikum gebracht. Die Stimmung im Ravernodrom: Getrübt! Oder nennen wir es "triefend nass". Der Himmel weinte ob der Verletzungsmisere, die das Teilnehmerfeld an diesem Sonntag heimsuchte.


Finale Szene: Höhere Gewalt setzt Naturgesetze außer Kraft...

... ein Prüfeninger gewinnt im Home of the Champions!

Nach gut einer Stunde im strömenden Regen konnte das Turnier zumindest bis zum nächsten Wolkenbruch fortgesetzt werden. Sebastian Teufel wurde seiner Rolle als Führender des Turniers gerecht und zimmerte noch einen Treffer von der Langdistanz in die Ravern. Die Dominanz des High-Towers wurde deutlich. So deutlich, dass der er kurz vor Ende des Durchgangs - und bevor die "Nachwerfer" an den Start gingen - mit zwei Punkten vor dem Rest des Feldes auf dem ersten Platz stand. Die Offiziellen gaben zu diesem Zeitpunkt bekannt, dass das Turnier aufgrund der Wetterlage und der fortgeschrittenen Zeit nur einen Durchgang dauern würde.


War das also der lang ersehnte Auswärtssieg in Sinzing, den sich die Prüfeninger schon so lange erträumten? War Sinzing noch in der Lage, nach den Ausfällen von Huber, der ebenfalls verletzten Christiane Sonnleitner und der bitteren Verletzung von Kittel das Turnier doch noch zu gewinnen? Als einer der verbliebenen Nachwerfer versuchte der amtierende Teamweltmeister Axel Wiegard alles, um den Sieg bei einem Sinzinger zu halten. Ohne Erfolg. Doch Sinzing warf wirklich alles in die Waagschale: Roland "El Rancho" Kittel kam mit verbundener Hand zurück aus dem Krankenhaus an das Ravernodrom und startete mit sensationellen drei Punkten von der Kurzdistanz. Auch bei der Mitteldistanz konnte er einen Treffer verbuchen. Doch es blieb bei seinen fünf Punkten. Erstaunlich, was der angeschlagene Weltmeister im Stande ist zu Treffen. Den Sieg des Prüfeningers Sebastian Teufel konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Das Ravernistische Naturgesetz „Hauptsach, es gwinnt koa Prüfeninger (in Sinzing)“ war an diesem verrückten Tag außer Kraft gesetzt. Kittel errang trotz schwerer Verletzung an der Wurfhand noch den 2. Rang. Den 3. Platz teilten sich Mustafa Abbas, der Rookie Fabian Kellermeier und Johannes Zettel, der seinen Aufwärtstrend einmal mehr untermauerte.


In der Teamwertung feierten die Schubkramento Kings den Turniersieg, die Schmeiss Ei High Towers konnten in der Gesamt-Tourwertung gerade noch die Führung verteidigen.


Der Sieger des Turniers, Sebastian „Belzeschub“ Teufel, widmete seinen Erfolg Franziskus Rupp und bemerkte, dass scheinbar schon extremes Wetter, Autopannen, Wurfhandverletzungen, Bienenstiche, Krankenhauseinlieferungen und Turnierkürzungen zusammenkommen müssen, damit ein Prüfeninger in Sinzing gewinnen kann.


Es war einfach ein extremer Sonntag bei der Biberbau Trophy am Sinzinger Donauufer!


Biberbau Trophy 2016 - Einzelwertung - Nur 1 Durchgang gespielt!


Endstand TEAM.Wertung