Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Sinzing (ifors), mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass sich die Ravernsport-Profis in einem Tour-Turnier gemessen haben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Zusammentreffen der Granden...

Frühjahrstorgler Fischerfest

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Nach Donnerwetter und Winterschlaf haben sich die Ravernist am vergangenen Samstag in Kelheim zum zweiten Mal zum sogenannten Fischertorgeln getroffen. Eher zaghaft kamen sie von ihren beiden...

Sensationeller Fund rundet Historie ab!

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Nachgeworfen - Saisonrückblick 2014/2015

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1. Teil (geschrieben von IFORS-PA) Die Ravern wird neu lackiert, die Torgel werden im Torgel-bag verstaut, die Saison 2014/15 ist Geschichte. Die Fans, Athleten und Funktionäre haben jetzt...

Nachgeworfen - Saisonrückblick 2014/2015 - Teil 2 (2)

Nachgeworfen - Saisonrückblick 2014/2015 - Teil 2 (2)

2. Teil Die Ravern wird neu lackiert, die Torgel werden im Torgel-bag verstaut, die Saison 2014/15 ist Geschichte. Die Fans, Athleten und Funktionäre haben jetzt Gelegenheit, durch zu schnaufen...

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Sieger Ravernale 2015

Thomas Hook (Schmeiss Ei High Towers) // Schubkramento Kings (Geim, Ludwig, Zenisek, Wiegard)

Sieger PRO.Tour 14/15

Thomas Hook (Schmeiss Ei High Towers) mit 50 Punkten - insgesamt 2. Tour-Sieg!

Sieger TEAM.Tour 14/15

Schmeiss Ei High Towers (Hengl, Hook, Kittel, Nutz, Teufel)

TEAM.Tour 2015/2016


PRO.Tour 2015/2016


Nächstes Turnier

Datum: September 2016
Zeit: 2 Durchgänge
Ort: unklar
Art: 2DE

Letztes Turnier

Biberbau Trophy 2016
Datum: 24.07.2016

Basti Teufel
Roland Kittel
Abbas, Kellermeier, Zettel
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Ravernsport extrem - Die Biberbau-Trophy 2016

Sinzing (ifors), mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass sich die Ravernsport-Profis in einem Tour-Turnier gemessen haben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Zusammentreffen der Granden der besten Ravernsport-Liga der Welt. Die Organisatoren und Verbände haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um ein absolutes Zuckerl im Tour-Kalender der Saison 2015/2016 feiern zu können.

Doch eines konnte man bei aller Planung nicht beeinflussen: Die höhere Gewalt...


1. Szene: Auftritt „Höhere Gewalt“: Das Wetter

Petrus ist ja eigentlich dafür bekannt, ein Ravernfan zu sein. Doch bei diesem Turnier scheint er sich eher auf das „Petri Heil“ von Stefan Zenisek konzentriert zu haben: Wetter: mies; gefangener Fisch: riesig (Gratulation an Herrn Zenisek an dieser Stelle).

Starker Regen sorgte bereits beim GAP-Togriller am Vorabend des Turniers dafür, dass die Eröffnungsfeier des Turniers in die Sinzinger Dependance der Schubkramento Kings verlegt werden musste. Der Stimmung bei der Zusammenkunft tat diese Tatsache allerdings keinen Abbruch.


Das Wetter spielte auch am Turniersonntag eine tragende Rolle. Um 10 Uhr morgens wurden die Ravernisti am Ravernodrom vom strahlend blauen Himmel begrüßt. Pavillons und Sonnencreme waren die wohl wichtigsten Utensilien zu diesem Zeitpunkt. Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können. Das Wiedersehen der Sportler und das Eintorgeln ließ ein wunderbares Turnier vorausahnen. Doch dann...


2. Szene Höhere Gewalt: Die Verletztenmisere

Der Ravernsport ist eben nicht ungefährlich, das zeigte sich auch dieses Mal wieder. Auch erfahrene Athleten sind vor Verletzungen nicht gefeilt. Vor allem nicht der Holger Badstuber des Ravernsports: Roland „El Rancho“ Kittel. Der teuerste Transfer der Ravernhistorie verletzte sich bereits beim Aufwärmen an seiner bereits lädierten rechten Hand! Entsetzen im Ravernodrom! Der Ex-Weltmeister wurde zunächst von der medizinischen Abteilung der Schmeiss Ei High Towers versorgt, eine weitere Untersuchung im Krankenhaus war jedoch unumgänglich. Mit quietschenden Reifen verließ er Sinzing in Richtung Regensburg und begab sich in die Obhut der Barmherzigen Brüder in der Prüfeninger Straße. Auf eine Diagnose warteten die Sportler im Ravernodrom dann aber erst einmal vergeblich.


Nachdem der erste Schock verdaut war, konnte endlich der Startschuss mit einer Stunde Verspätung erfolgen. Und einige Athleten legten gleich los wie die Feuerwehr. Mit einem Hattrick von der Kurzdistanz setzte sich Sebastian Teufel souverän auf den ersten Platz. Aber die Verfolger waren in Position. Mit zwei Punkten folgten der Gesamtführende der Tour Mustafa Abbas, der Kurzdistanz-Gott Andreas Geim, Ravernradieserl Wolfi Messerer und der starke Rookie Fabian Kellermeier. Mit dem Start der Mitteldistanz schob sich allerdings ein bereits bekannter Protagonist ins Rampenlicht...


3. Szene: Die Rückkehr des Regens

Ein dichtes und gefährliches Unwetter, aus Niederbayern kommend, sorgte abermals für eine Verzögerung. Abbas, Kellermeier und Franziskus Rupp konnten sich dabei noch in die Punkteliste eintragen, bevor es zu einem nicht enden wollenden Wolkenbruch kam. Nachdem Lukas Graf –der neu gewählte IFORS-Präsident – an der Linie drei seiner sogenannten "Fahrkarten" geworfen hatte, war der Regen schon viel zu stark und an ein Fortführen des Turnier war kein Gedanke mehr zu verschwenden. Doch das war nicht das Hauptproblem...


4. Szene: Höhere Gewalt: Die verfluchten HuBiHu´s

Ein Team braucht bekanntlich drei Athleten, um bei jeder Distanz Punkte für das Team einbringen zu können. Der Ausfall eines Athleten ist daher schon sehr schwer zu verkraften. Dass bei Deportivo HuBiHu allerdings gleich alle drei gemeldeten Athleten ausfielen, kann eigentlich nicht mehr nur auf Pech zurückzuführen sein, da muss man klar von einem Fluch ausgehen.

Hubihu Nr. 1, der Doppelweltmeister Andres Hubero, schied im Vorfeld aufgrund eines platten Reifens aus. Nein, er hatte keine Sperre des Verbands abzusitzen, die ja auch im Regelwerk mit dem Begriff „platter Reifen“ benannt wird. Es war ein realer platter Reifen, der Hubers Anreise mit dem Auto jäh stoppte.

HubiHu Nr. 2, der Ex-Weltmeister Tobi Engel konnte aufgrund der regenbedingten Zeitplanänderung nicht teilnehmen.

Am schlimmsten erwischte es jedoch den Publikumsliebling, HuBiHu Nr.3, Franziskus Rupp! Rupp, der so hervorragend in die zweite Runde gestartet war, erlitt nach einem Bienenstich inmitten des strömenden Regens einen allergischen Schock und wurde von drei aktiven Ravernisti in das Regensburger Uniklinikum gebracht. Die Stimmung im Ravernodrom: Getrübt! Oder nennen wir es "triefend nass". Der Himmel weinte ob der Verletzungsmisere, die das Teilnehmerfeld an diesem Sonntag heimsuchte.


Finale Szene: Höhere Gewalt setzt Naturgesetze außer Kraft...

... ein Prüfeninger gewinnt im Home of the Champions!

Nach gut einer Stunde im strömenden Regen konnte das Turnier zumindest bis zum nächsten Wolkenbruch fortgesetzt werden. Sebastian Teufel wurde seiner Rolle als Führender des Turniers gerecht und zimmerte noch einen Treffer von der Langdistanz in die Ravern. Die Dominanz des High-Towers wurde deutlich. So deutlich, dass der er kurz vor Ende des Durchgangs - und bevor die "Nachwerfer" an den Start gingen - mit zwei Punkten vor dem Rest des Feldes auf dem ersten Platz stand. Die Offiziellen gaben zu diesem Zeitpunkt bekannt, dass das Turnier aufgrund der Wetterlage und der fortgeschrittenen Zeit nur einen Durchgang dauern würde.


War das also der lang ersehnte Auswärtssieg in Sinzing, den sich die Prüfeninger schon so lange erträumten? War Sinzing noch in der Lage, nach den Ausfällen von Huber, der ebenfalls verletzten Christiane Sonnleitner und der bitteren Verletzung von Kittel das Turnier doch noch zu gewinnen? Als einer der verbliebenen Nachwerfer versuchte der amtierende Teamweltmeister Axel Wiegard alles, um den Sieg bei einem Sinzinger zu halten. Ohne Erfolg. Doch Sinzing warf wirklich alles in die Waagschale: Roland "El Rancho" Kittel kam mit verbundener Hand zurück aus dem Krankenhaus an das Ravernodrom und startete mit sensationellen drei Punkten von der Kurzdistanz. Auch bei der Mitteldistanz konnte er einen Treffer verbuchen. Doch es blieb bei seinen fünf Punkten. Erstaunlich, was der angeschlagene Weltmeister im Stande ist zu Treffen. Den Sieg des Prüfeningers Sebastian Teufel konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Das Ravernistische Naturgesetz „Hauptsach, es gwinnt koa Prüfeninger (in Sinzing)“ war an diesem verrückten Tag außer Kraft gesetzt. Kittel errang trotz schwerer Verletzung an der Wurfhand noch den 2. Rang. Den 3. Platz teilten sich Mustafa Abbas, der Rookie Fabian Kellermeier und Johannes Zettel, der seinen Aufwärtstrend einmal mehr untermauerte.


In der Teamwertung feierten die Schubkramento Kings den Turniersieg, die Schmeiss Ei High Towers konnten in der Gesamt-Tourwertung gerade noch die Führung verteidigen.


Der Sieger des Turniers, Sebastian „Belzeschub“ Teufel, widmete seinen Erfolg Franziskus Rupp und bemerkte, dass scheinbar schon extremes Wetter, Autopannen, Wurfhandverletzungen, Bienenstiche, Krankenhauseinlieferungen und Turnierkürzungen zusammenkommen müssen, damit ein Prüfeninger in Sinzing gewinnen kann.


Es war einfach ein extremer Sonntag bei der Biberbau Trophy am Sinzinger Donauufer!


Biberbau Trophy 2016 - Einzelwertung - Nur 1 Durchgang gespielt!


Endstand TEAM.Wertung

Frühjahrstorgler Fischerfest

Nach Donnerwetter und Winterschlaf haben sich die Ravernist am vergangenen Samstag in Kelheim zum zweiten Mal zum sogenannten Fischertorgeln getroffen. Eher zaghaft kamen sie von ihren beiden Donauufern, wohl schon in der Annahme, dass man sich bei dem Turnier nur blamieren konnte. Ein Beweis für die unglaubliche Feinfühligkeit der Ravernisti. Mentalisten gleich nimmt der Torgler jede noch so geringe emotionale Unebenheit war, kumuliert diese, packt sie in den nächsten Wurf und versemmelt. Bravo! "Ich mach mich fertig", sollte eigentlich der sportliche Walspruch heißen.

Wenigstens hatten die Kelheimer Spaß, die mit vier Teams eine spannende Vorrunde boten. Am Ende setzte sich die fraktionsübergreifende Mannschaft des Kelheimer Stadtrats gegen die Los Promillos, die schiKEHria und den Kultur- und Faschingsverein durch. Im Finale wartete der Angstgegner (man beachte die ambivalente Verwendung des Wortes). Drei Weltmeister stellten sich den bunten Lokalpolitikern und windelten (neu zu gebrauchender Ausdruck für nicht-Treffer) was das Zeug hält. Man möchte nicht meinen, dass es so viele Möglichkeiten gäbe, an einer Ravern vorbei zuwerfen. Doch die All-Stars hoben das verfehlen auf eine neue Ebene. Die Fans hatten schon Mitleid mit dem Boden um die Ravern. Dieser musste gnadenlos einen Torgel nach dem Anderen von den Weltmeistern einstecken. Der bekannte Ikarus-Effekt wurde durch diese Turnier auf eine neue Ebene gehoben. Nachdem wir genüsslich die Abstürze von Einzel- und Teamweltmeistern beobachten durften, hatten wir hier zum ersten mal einen unkoordiniert-zufälligen Kollektivabsturz der gesamten Elite zu bestaunen. Großartig. Verdient gewannen die Lokalmatadoren mit einem Atemberaubenden Ergebnis von 2:1 (in Worten zwei zu eins).

Möglicherweise hat es auch seine gute Seite. Vielleicht finden wir auf diese Art wieder zu unserer so geliebten Sportart zurück. Das enttäuschende Versagen als sportliches Ziel kann der Essenz des Ravernsports durchaus gerecht werden und die verloren geglaubte Unbekümmertheit zurückbringen. Vielleicht sollten in Zukunft erfolge erst dann zählen, wenn im nächsten Turnier ein gnadenloser Absturz folgt. Wir werden sehen, was eine beschwingte 14stündige Regeldiskussion dazu erbringen wird.

Ich freue mich euer Präsident sein zu drürfen;-)

Sensationeller Fund rundet Historie ab!

München/Alexandria (ifors), es war gegen 12 Uhr Mittag, als in der IFORS-Zentrale in der bayerischen Landeshauptstadt das Telefon klingelte. Nur zwei Minuten dauerte das gesamte Telefonat dessen Inhalt aber sensationeller kaum hätte sein können. Sofort rief der Präsident eine außerordentliche Pressekonferenz ein und teilte den versammelten Journalisten etwas mit, was einer archäologischen Meisterleistung nahe kommt. "Vor einer halben Stunde habe ich einen höchst erfreulichen Anruf aus Alexandria erhalten. In den tiefen der neuen Bibliothek von Alexandria wurde ein Dokument von sporthistorisch höchster Wichtigkeit entdeckt. Was die IFORS betrifft, bedeutet dieser Fund die Vervollständigung der historischen Ergebnis-Datenbank. Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen bisher ungesehenes Videomaterial der Ur-Ravernale 2009 und zusätzlich das vollständig rekonstruierte End-Classement dieses Wettkampfs und eine Aufstellung des allerersten Regelwerks des Ravernsports. Danke für diesen sensationellen Fund!" erklärt ein sichtlich gerührter IFORS-Präsident am Donnerstag Mittag.

Ein bisher ungekannter Fakt der ersten Weltmeisterschaft im Ravernsport kam im Zuge dieses Fundes an den Tag. Geworfen wurde nur ein Durchgang mit allerdings insgesamt 15 Würfen. Für einen Treffer von der Kurzdistanz heimsten die Sportler (sofern sie denn überhaupt trafen) 2 Punkte ein. Der einzige Kurzdistanz-Treffer in diesem Wettkampf gelang keinem geringeren als dem Kurzdistanz-Helden Andreas Geim. Für einen Treffer von der Mitteldistanz gab es 3 Punkte und für einen Langdistanz-Treffer 4 Punkte. Es gab keine Bonuswürfe und keine Ultra-Distanz.

Sozusagen ein vollkommen anderer Ravernsport, der aber als Wiege des heutigen Erfolgsmodells gilt. Die Spieler traten damals jeweils für ein einzelnes Team an. Die Teilnehmer und ihre Team-Namen lauteten 2009 wie folgt:

Axel "Ravernaldo" Wiegard (Real Ravernal)
Sebastian Teufel (Glasgow Raverns)
Andreas Geim (Schachtjor Koplecka Dnjepropetrowsk)
Lukas Graf (Turbine Schubkarrn)
Tobias Ludwig (Ravern Plate Buenos Aires)
Johannes Zettel (Bay City Ravern Rollers)
Verena Stopka (Dat rollende Ding)
Daniela Listl (Schoppkar Löckes)

"Wir freuen uns, dass nun auch Axel Wiegard ein offizielles Endergbnis aus dem Jahr 2009 vorliegt!" so der Präsident weiter.

Das Endergebnis im Jahr 2009 lautete demnach wie folgt.

Pl. Name Vorname Team K K K K K M M M M M L L L L L Stechen TOTAL
1. Wiegard Axel Real Ravernal 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0 3 7
2. Teufel Sebastian Glasgow Raverns 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0 0 4
3. Geim Andreas Schachtjor Koplecka Dnjepropetrowsk 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2
4. Graf  Lukas  Turbine Schubkarrn  0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
  Tobias Ludwig  Ravern Plate Buenos Aires  0 0 0
  Zettel Johannes Bay City Ravern Rollers  0 0
  Stopka Verena  Dat Rollende Ding  0 0 0
  Daniela Listl  Schoppkar Lökkes  0 0 0